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Headhunters

Ich kann mir vorstellen, dass Jo Nesbøs „Headhunter“ ein durchaus fesselnder, interessanter Roman ist.
Selbst habe ich ihn nicht gelesen, aber mir ist vor Beginn der Vorstellung von Morten Tyldums Kino-Adaption von einer Kollegin glaubhaft versichert worden, dass die Werke des norwegischen Bestseller-Autoren äußerst empfehlenswert seien.

Tyldums Film dagegen ist ein wahrer Reinfall.
Ich weiss gar nicht so recht, wo ich anfangen soll, um dieses Kraut-und-Rüben-Spektakel irgendwie sinnvoll zusammenzufassen.

Da wäre zunächst der hochdekorierte Unternehmens-Headhunter Roger Brown (Aksel Hennie), der mit seiner attraktiven Frau Diana (Synnøve Macody Lund) ein Leben im Luxus führt.
Was Diana nicht – und auch sonst kaum jemand – weiss, ist, dass ihr Mann trotz seines Jobs in einem Berg aus Schulden sitzt, und all die schöne Fassade erst aus dessen „Nebenbeschäftigung“ hervorgegangen ist:
Roger ist ein gewiefter Gemäldedieb, der in geeigneten Momenten in die Häuser der Sammler einsteigt, um die wertvollen Originale gegen verblüffende Fälschungen auszutauschen.
Er wartet noch immer auf die eine, große Möglichkeit – ein Bild, das es ihm ermöglicht, mit einem Schlag so viel abzukassieren, dass die finanziellen Sorgen ein für alle Mal ein Ende haben.

Auf einer Kunst-Ausstellung Dianas lernt er den charismatischen Geschäftsmann Clas Greve (Nikolaj Coster-Waldau, „Nightwatch – Nachtwache“) kennen, dem er schließlich die Vermittlung einer lukrativen Führungsposition bei einem GPS-Unternehmen anbietet.
In Wahrheit gilt Rogers Interesse einem Rubens-Gemälde, das Greve in seinem Besitz wähnt.
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